Du hast den Wunsch ein eigenes Unternehmen zu gründen? Ein Startup benötigt viel Mut, eine Menge Ehrgeiz und langfristige Disziplin. Bevor du startest, solltest du dir deshalb ganz genau überlegen, wie du dein Unternehmen aufbauen möchtest. Das geht am besten mit einem professionellen Business Plan. Ich selbst habe vor der Gründung meines Startups, der Agentur covered media GmbH, so einen Plan erstellt. Wie das geht, warum das so wichtig ist und warum du damit bei Banken, Investoren und Kooperationspartnern besonders glaubwürdig wirkst, erzähle ich dir im Folgenden.

Warum ein Business Plan

Ein Business Plan beschreibt nicht nur deine Geschäftsidee, sondern beinhaltet gleichzeitig die Marktanalyse, den kapitalen Bedarf und einen Überblick über die Herausforderungen in der Anfangsphase deines Unternehmens. Die Anfertigung deines Business Plans hat viele Vorteile, zum Beispiel:

  • Du definierst klare strategische und betriebswirtschaftliche Ziele für dein Unternehmen.
  • Du weißt ganz genau, wie dein Unternehmen aufgebaut ist und kennst die Stärken und Schwächen.
  • Dein Geschäftsmodell wird klar erläutert.
  • Du erstellst einen detaillierten Finanzplan für dein Unternehmen.

Damit wirkst du nicht nur von Anfang an professioneller: Investoren und Banken können anhand des Plans besser beurteilen, ob sie deinem Startup einen Kredit anbieten.

Wie baue ich dein Business Plan auf

Jetzt weißt du, warum ein Business Plan sinnvoll ist und warum du keinesfalls darauf verzichten solltest. Anfangs bist du dir vielleicht unsicher, wie du so einen Plan nun aufbauen sollst. Natürlich ist ein Business Plan so individuell, wie dein Unternehmen. Die folgenden 8 Punkte sollte allerdings jeder Business Plan enthalten:

1. Executive Summary: Die Zusammenfassung deines Geschäftsmodell.

2. Gründer-Vorstellung: Mache Angaben zu dir als Gründer oder stelle das Gründerteam vor.

3. Geschäftsidee: Erläutere deine Geschäftsidee, dein Produkt bzw. die Dienstleistungen, die du anbieten möchtest.

4. Marktübersicht und Konkurrenzanalyse: Erläutere kurz deinen angestrebten Zielmrkt und stelle die Stärken und Schwächen deiner Konkurrenten dar.

5. Marketingstrategie: Definiere in diesem Teil die Umsätze, die du erreichen willst und liste die strategischen Ma0nahmen auf, mit welchen du diese Umsätze erreichen möchtest.

6. Unternehmensorganisation: Benenne die Rechtsform deines Unternehmens, die Eigentümerstruktur und die etwaige Verteilung der Anteile des Unternehmens. Erwähne auch, ob du in Zukunft Personal einstellen möchtest.

7. Finanzplan: Der Finanzplan macht einen großen Teil deines Berichts aus und sollte aus insgesamt sechs Teilplänen bestehen. Dazu gehört der Umsatz-, Kosten-, Finanzierungs-, Liquiditäts-, Investions- und Rentabilitätsplan.

8. SWOT-Analyse: Im letzten Schritt erstellst du eine detaillierte Stärken- und Schwächenanalyse. Sei hierbei unbedingt realistisch und ehrlich. Liste außerdem deine Ideen zum Risikomanagement auf und erkläre, wie du Gefahren vorbeugst.

Fazit: Ein Business Plan lohnt sich

Ein Business Plan ist nicht nur ein gutes Instrument, um an Investoren von deiner Idee zu überzeugen. In erster Linie ist er eine super Möglichkeit für dich selber, da du dein Vorhaben damit perfekt überprüfen und strukturiert planen kannst.

Weitere Tipps zum Aufbau deines Unternehmens findest du übrigens auf meinem YouTube Kanal.

Sabrina Legner

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